Fragen und Antworten zur dunklen Seite von SEO

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Das Thema Negative SEO ist in aller Munde. Webseitenbetreiber und Onlinehändler fragen sich, ob ihre langjährige Arbeit von böswilligen Mitbewerbern kurzfristig und kostengünstig entwertet werden kann. In einem Gastbeitrag beantwortet SEO-Experte Björn Instinsky diese und ähnliche Fragen rund um Negative SEO und erklärt, worauf es jetzt wirklich ankommt.

In den verganenen Wochen wurde das Thema Negative SEO in der SEO-Szene sehr ausführlich diskutiert. Auslöser der Diskussion war ein Blogbeitrag von Nobleg zu Negative SEO, in dem der Online-Shop für Zigarren vermeintliche Angriffe  in der jüngsten Vergangenheit offenlegte, um auf dieses Thema und die resultierenden Konsequenzen aufmerksam zu machen. An dieser Stelle möchte ich das Thema Negative SEO noch einmal aufgreifen und die Hintergründe beleuchten.

Wordpress Hacker

Das Thema Negative SEO ist im Mainstream angekommen.

Was ist eigentlich Negative SEO?

Negative SEO ist kein neues Phänomen, sondern wird in der SEO-Szene bereits seit langem diskutiert. Im Kern geht es darum, Aspekte einer klassischen SEO-Strategie einzusetzen, um dem Ranking einer fremden Domain ganz bewusst zu schaden. Dazu können verschiedene Vorgehensweisen genutzt werden, auf die ich im weiteren Verlauf dieses Artikels eingehen werde. Bisher sind nur vereinzelt Fälle von Negative SEO öffentlich geworden, was zu einem Großteil daran liegen dürfte, dass man einen solchen Angriff oftmals sehr schwer erkennen, geschweige denn nachweisen kann – schließlicht können viele andere Gründe für einen starken Rankingverlust oder eine Google-Abstrafung vorliegen.

Negative SEO: Wie realistisch ist ein Angriff auf die eigene Domain?

Wenn man Negative SEO als reines Beschießen einer Domain mit Spamlinks versteht, dann ist das Vorgehen nicht wirklich aufwändig. Die Kosten würden sich im Rahmen von einigen hundert Euro bewegen, da Spam-Links nicht teuer und in großer Masse einfach verfügbar sind. Jedoch kann man bei einer gewachsenen und langjährig existierenden Domain davon ausgehen, dass die qualitativ minderwertigen Links einer solchen Attacke eher entwertet würden, als dass sie einen schwerwiegenden Schaden anrichten – vor allem vor dem Hintergrund, dass solche Domains in den meisten Fällen über Jahre hinweg Trust-Signale aufgebaut haben, denen solche Angriffe wenig anhaben können. Bei frisch projektierten Domains und Nischenprojekten ist die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffs jedoch durchaus gegeben.

Ein weitere Form von Negative SEO wäre das illegale Hacking einer Domain und die Manipulation der robots.txt, um die Anzahl der indexierten Seiten zu beeinflussen. Dieses Vorgehen wiederum ist wenig kostenintensiv, erfordert jedoch ein hohes technisches Geschick.

Wer könnte Negative SEO anwenden?

Da eine Spam-Link-Attacke wenig kostet und keine eigenen Linkfarmen erforderlich sind, kann eine Negative-SEO-Strategie eigentlich von jedem genutzt werden, der das technische Verständnis dafür hat und nicht ausschließlich von großen Unternehmen. Im Gegenteil: Bei großen Unternehmen schließe ich ein solches Vorgehen beinahe aus, da das Risiko eines unkalkulierbar hohen Imageschadens bei Bekanntwerden einer solchen Strategie viel zu hoch wäre.

Lohnt sich Negative SEO?

Wenn wir bei der Beantwortung dieser Frage die moralische Verwerflichkeit der Strategie außen vorlassen, sprechen der geringe Aufwand und der geringe Kosteneinsatz nicht unbedingt gegen ein solches Vorgehen. Jedoch wollen wir nicht nur die Kosten beachten, sondern auch den Nutzen. Und da wir einen echten Nutzen aus diesem Vorgehen nur in Nischenbereichen und frisch projektierten Domains als realistisch ansehen können, bietet sich Negative SEO vor dem Gesichtspunkt der Kosten-Nutzen-Kalkulation nicht an. Meine Empfehlung ist deshalb, dass Budget und den Gehirnschmalz eher in die erfolgreiche Umsetzung der eigenen (positiven) SEO-Arbeit zu investieren.

Was tun bei Negative SEO?

Da es sehr verschiedene Formen und Ausprägungen von Negative SEO gibt, existiert kein Patentrezept. Es gibt auch keinen Maßnahmenplan, den man befolgen sollte, wenn man glaubt, von einer Attacke betroffen zu sein. Um die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffs zu reduzieren, kann man jedoch einige Regeln beachten. Einerseits ist dies die goldene Regel der SEO: Einzigartigen und qualitativ hochwertigen Content zu erstellen, der Suchmaschinen deutlich macht, dass die eigene Domain relevante Inhalte anbietet. Zudem sollte die OnPage-Struktur möglichst fehlerfrei sein, um potenziellen Angriffen keinen Nährboden zu liefern. Andererseits sollten sich Seitenbetreiber um einen natürlichen Linkaufbau bemühen, damit sich der unauffällig starke Anstieg von Spam-Links im Linkprofil als Attacke ausmachen lässt.

Quellen: t3n.delinkbuildingblog.de, uvm.

Social Media – fast jeder spricht heute davon, doch den Nutzen sieht längst nicht jeder. Viele Unternehmen bewerten Social Media als Innovation, deren Rentabilität sich scheinbar kaum messen lässt und die daher von Entscheidern als irrelevant abgestempelt wird. Aktivität im Bereich Social Media bietet Unternehmen aber nicht nur für den Kundendialog enormes Potenzial, sondern sorgt zunehmend auch für die Generierung von Traffic und für ein besseres Ranking in Suchmaschinen und ist so aus der SEO-Welt kaum noch wegzudenken.

Heutzutage sind SEO und SEM bei Webprojekten ein absolutes Muss, wenn eine Website möglichst viele Besucher erreichen soll. Bedenkt man, dass Google jeden Tag über 140 Millionen Suchanfragen allein in Deutschland bearbeitet, wird einem bewusst, wie elementar Suchmaschinen für den Einstieg in das immer stärker wachsende weltweite Netzwerk geworden sind [1]. In Anbetracht dieses enormen Traffic-Potenzials, das sich durch die Suchmaschinen ergibt, wird es immer wichtiger, auch ein gutes Ranking bei den großen Suchmaschinen zu erreichen. Eine Studie von SEOresearcher zeigt, wie die Relevanz der Treffer auf einer Suchergebnisseite nach unten sehr stark abnimmt [2]. Die Klickraten der unteren Platzierungen unterscheiden sich immens von den oberen Plätzen. So hat die erste Platzierung noch 56 Prozent der Klicks – Platz 2 dagegen nur noch 13 Prozent. Die Platzierung ist also entscheidend für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

Um das Ranking bei Suchanfragen zu verbessern, muss die Seite für Suchmaschinen optimiert werden. Angefangen bei Meta-Tags, die auch für die Darstellung von Content innerhalb der Suchergebnisse zuständig sind, und einem validen Quelltext bis hin zu Backlinks und Keyword-optimiertem Content. Durch einige kleinere Eingriffe in die Seite kann, je nach Konkurrenz bei den unterschiedlichen Keywords, schon eine enorme Verbesserung der Platzierung erreicht werden. Doch sind für Suchmaschinen wie Google nicht nur valider Quelltext und optimierter Content wichtig, sondern auch andere Faktoren, wie der Domainname, das Surfverhalten der Besucher auf der Seite und natürlich die Anzahl der Besucher überhaupt. Weil die Besucherzahl eine große Rolle spielt, wird Suchmaschinenmarketing oft auch dazu genutzt, die Bemühungen im SEO-Bereich voranzutreiben und diese mit dem dadurch entstehenden Traffic zu verstärken.

Was hat Social Media damit zu tun?

Unter SEO-Gesichtspunkten wird es immer wichtiger, mit dem jeweiligen Projekt nicht nur auf einer eigenen Website präsent zu sein, sondern auch die unterschiedlichen Möglichkeiten im Bereich Social Media zu nutzen. Die Wikipedia definiert den Begriff „Social Media“ wie folgt:

„Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“
Zu sozialen Medien zählen also alle Webdienste mit sozialem Charakter. Angefangen bei Blogs, Wikis und Social-Bookmarking-Diensten bis hin zu sozialen Netzwerken sowie Foto- und Video-Sharing-Plattformen.

Social Media ist unter verschiedenen Aspekten für die bessere Platzierung innerhalb der Ergebnisse auf Suchmaschinen relevant. Bei der Optimierung von Webseiten für Social Media spricht man von Social Media Optimization – kurz SMO. Ziel von SMO ist es, schneller und einfacher von Social-Media-Diensten erfasst werden zu können und deren Vorteile hinsichtlich der Verbreitung von Content und der Generierung von Traffic zu nutzen.

Mehr Content für mehr Relevanz

Ein wichtiger Aspekt für die Verwendung von SMO mit dem Ziel, ein besseres Ranking zu erreichen, ist die Generierung von Backlinks und relevantem Content. Nehmen wir beispielhaft einen Corporate Blog, auf dem ein Unternehmen über aktuelle Ereignisse der Branche und Produktneuigkeiten berichtet. Durch den sozialen Charakter von Blogs entstehen (je nach Bekanntheit) oft Diskussionen und ein Meinungsaustausch zu den einzelnen Artikeln, durch den wertvoller – für das Ranking bei Suchmaschinen berücksichtigter – Content generiert wird. Dieser Content ist meist deshalb so wertvoll, weil er viele themenrelevante Keywords enthält. Darüber hinaus können über so genannte „Pingbacks“ von anderen Bloggern wichtige Backlinks produziert werden.

Ähnlich verhält es sich bei Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Friendfeed. Allerdings werden diese Dienste von Google seit kurzem gesondert behandelt. Seit Googles Live Search auch in Deutschland verfügbar ist, können deutsche Internetnutzer über Google den Content vieler Social Networks nach Keywords durchsuchen – und das sogar live. Google Live Search wird direkt auf der Google-Suchergebnisseite angezeigt oder ist über den Reiter „Status-Updates“, links neben den Suchergebnissen, abrufbar. Die Suchergebnisse aktualisieren sich ständig, sofern der Nutzer nicht den Pause-Button klickt. So kann suchrelevanter Content, wie zum Beispiel Tweets bei Twitter, in Echtzeit gefunden werden.

Mit Backlinks glänzen

Abgesehen von Blogs bietet die Social-Media-Landschaft noch weitere Möglichkeiten, die eigene Relevanz bei Suchmaschinen zu steigern. Backlinks können von Besuchern ganz einfach durch Social-Bookmarking-Dienste (wie Delicious oder Mister Wong) generiert werden. Der Nutzer vergibt Keywords für jedes von ihm gesetzte Lesezeichen zu Artikeln, sodass darüber andere Nutzer schnell interessante Bookmarks finden können. Wichtig ist hier, dass Google sogar die tatsächliche Anzahl der gebookmarkten Unterseiten bei diversen Diensten für das Ranking berücksichtigt und in die Bewertung der Website mit einfließen lässt. So verleiht Google dem ganzen Thema Social Bookmarking großes Gewicht. Wenn man zum Beispiel die Seite www.t3n.de bei Seitwert.de überprüft, wird einem direkt die Anzahl der Bookmarks auf verschiedenen Plattformen angezeigt [3]. Auf Mister Wong hat t3n zum Beispiel über 613 Bookmarks.

Doch nicht nur über Social-Bookmarking-Dienste werden Backlinks generiert, sondern auch durch die Shares über Twitter und Facebook. Um möglichst viele Backlinks zu generieren, bietet es sich also an, die wichtigsten Social-Media-Dienste auf der eigenen Seite einzubinden – möglichst zu jedem Artikel oder Beitrag.

Empfehlungen bieten enormes Potenzial

Zudem tritt bei Social Media der Effekt auf, den Experten gern „Word of Mouth“ nennen. Durch das Teilen und Bookmarken über diverse Social-Media-Dienste wird die jeweilige Seite von dem teilenden Nutzer an alle Freunde oder sogar an das gesamte Netzwerk empfohlen. Durch diese Art von Empfehlungsmarketing innerhalb der Netzwerke und Plattformen wird ebenso Traffic generiert, der das Ranking der Seite verbessert. Facebook treibt diese Art von Empfehlungen durch die Entwicklung des globalen „Like“-Buttons weiter voran. Auf mehr als 350.000 Webseiten ist der „Like“-Button bereits integriert und rund 65 Millionen Nutzer des Netzwerks klicken diesen Button – täglich [4]. Das bietet vor allem für kommerzielle Webseiten wie Online-Shops oder Video-on-Demand-Plattformen ein enormes Traffic-Potenzial.

Vom Ranking der Netzwerke profitieren

Ein weiterer Aspekt für die Relevanz von Social Media für SEO ist das Ranking der Social-Media-Plattformen selbst. So haben Netzwerke wie Facebook oder Twitter eine sehr hohe Relevanz bei der Platzierung in den Suchergebnissen. Profile innerhalb dieser Netzwerke können, sofern der jeweilige Profilinhaber das zulässt, auf einem der obersten Plätze in den Suchergebnissen aufgeführt werden. Wichtig hierfür ist die richtige Wahl des Nutzernamens oder des Namens der Facebook Fanpage. Für Facebook sollten noch einige weitere Punkte beachtet werden, um zum Beispiel eine Firmenpräsenz möglichst suchmaschinenoptimiert einzurichten. Eine Erläuterung dieser Möglichkeiten würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wer mehr darüber wissen möchte, findet die nötigen Informationen in Fachblogs wie insidefacebook.com oder facebookmarketing.de.

Abschließend lässt sich sagen, dass SEO und Social Media mittlerweile Hand in Hand gehen müssen. SEO und SMO ergänzen sich perfekt und können mit der richtigen Mischung das eigene Webprojekt zum Erfolg führen.

Quelle : T3n.de

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Mit Algorithmus-Updates wie Venice, Panda und Penguin hat Google die internationale SEO-Szene beschäftigt. Vorausblickend lassen sich schon jetzt erste Indizien der kommenden Entwicklung ausmachen, weshalb wir an dieserStelle einen Blick auf die SEO-Trends 2013 werfen wollen.

„Search, plus your World“ leitete das SEO-Jahr 2012 ein. Es folgten unzählige Veränderungen und kleine wie große Algoritmus-Updates. Letztendlich war es aber das Penguin-Update, dass die Berichterstattung dominierte. Mit seinem Fokus auf die Abwertung qualitativ minderwertiger Websites untermauerte es erneut die langfristigen Bestrebungen Googles, in den Suchergebnissen ausschließlich hochwertige Inhalte zu listen. Eine Entscheidung, die ebenso absehbar wie plausibel erscheint.

SEO-Trends 2013: Ein Ausblick aufs kommende Jahr

Wer mit wachsamem Blick die Diskussionen der Experten und Meinungsführer verfolgt, konnte im Laufe des Jahres zahlreiche Themen identifizieren, die ihren Weg in Richtung Mainstream erst antreten werden. Sie finden sich, neben spekulativeren Vermutungen, in diesem Ausblick aufs kommende SEO-Jahr. Weil auch wir nicht wahrsagen können, sind wir zusätzlich an euren Ideen interessiert. Am bestent, ihr schreibt uns eure zehn SEO-Trends 2013 in die unten stehende Kommentarbox.

1. Google+ und Author Rank

Mit einer stärkeren Integration von Google+ fing das Jahr 2012 an. Mit einer (noch) stärkeren Integration von Google+ wird es wahrscheinlich auch im kommenden Jahr weitergehen. Darauf deutet nicht nur das kontinuierliche Engagement von Google hin, das offenbar noch einiges in Planung hat, sondern auch die anhaltende Diskussion über den Author Rank, der in Zukunft an Bedeutung gewinnen dürfte.

SEO Trends 2013 Rich Snippets

SEO-Trends 2013: Google forciert eine stärkere Integration des Autors in die Suchmaschinenergebnise.
Das Thema steht für Suchmaschinenoptimierer nicht nur wegen einer potenziell höheren Gewichtung des Autoren auf dem Programm, sondern spielt auch im Zusammenhang mit Rich Snippets eine Rolle. Sie helfen die Click-Through-Rate (CTR) einer Website zu steigern, indem zusätzliche Informationen wie das Autorenbild eingeblendet werden. Mit einer zunehmden Verwendung von Meta-Informationen wird im kommenden Jahr deshalb auch die Person des Autors an Bedeutung gewinnen.

2. Negative SEO

Ein weiteres Thema, das im kommenden Jahr an Bedeutung gewinnen dürfte, läuft unter dem Titel „Negative SEO“. Hierbei handelt es sich um das Entwerten konkurrierender Websites, indem beispielsweise unnatürliche Linkprofile erzeugt oder gefälschte E-Mails an Linkgeber verschickt werden. Eine Zusammenfassung des Themas lieferte SEO-Trainee schon Mitte des Jahres. Durch den zunehmenden Aufwand aufrichtiger SEO-Arbeit ist davon auszugehen, dass die dubiosen Dienstleister aus diesem Bereich erst im kommenden Jahr so richtig in Fahrt kommen.

3. Content Marketing

Die Experten und Meinungsführer prognostizieren eine Zusammenführung aller großen Teilbereiche des Online-Marketing. In Zukunft ist es nötig – so die Idee – eine ganzheitliche Strategie unter Einbezug aller Kanäle aufzufahren. Nur dann lassen sich großflächig überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Die Zusammenführung aller Teilbereiche – darunter auch Social Media und Suchmaschinenoptimierung – führt zwangsläufig zu qualitativ hochwertigeren Inhalten. Studien, Whitepaper und Grafiken – Inhalte, die im „Content Marketing“ schon heute in den Mittelpunkt gestellt werden.

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Die Bedeutung linkwerter Inhalte kommt so langsam auch im Mainstream an. (Foto: Sean MacEntee / flickr.com, Lizenz: CC-BY)
Der Ausspruch „Content is King“ hängt der SEO-Szene schon lange zum Halse raus, doch inhaltlich ist er noch immer korrekt. Eine solide Basis in Form qualitativ hochwertiger und linkwerter Inhalte gewinnt in Zukunft an Bedeutung. Darauf deutet nicht allein Penguin hin, sondern vor allem der gesunde Menschenverstand. Im kommenden Jahr wird auch die breite Masse auf den Zug aufspringen, um den Nutzen des Content Marketing im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie zu SEO-Zwecken zu nutzen. Agenturen werden passende Dienstleistungen in ihr Portfolio aufnehmen, immer mehr themennahe Events werden sich etablieren.

4. Neue Techniken des Linkbuilding

Durch Veränderungen der Suchmaschinen-Algorithmen werden neue Techniken des Linkbuilding an Bedeutung gewinnen. Während längst umstrittene Methoden in Einzelfällen noch immer funktionieren, richtet sich ein Großteil der Berater und Agenturen darauf ein, in Zukunft auf komplexere Linkbuilding-Strategien zu setzen. Dazu zählen neben den oben skizzierten Formen des Content-Marketing auch natürlich generierte Blog- und Foren-Links. Dessen Bedeutung untermauerte unter anderem die Linkbuilding-Studie von Libako. Wem die Linkbuilding-Ideen schon jetzt ausgegangen sind, der darf sich durchaus inspirieren lassen. Erst vor kurzem sammelte die deutsche SEO-Agentur AKM3 „44 kreative Linkbuilding-Ideen made in Germany“.

5. WDF*P*IDF

Nicht neu, aber doch aktuell ist die SEO-Formel „WDF*P*IDF“. Sie ist die große Schwester der Keyword-Density und hat ihre Bekanntheit in Deutschland vor allem Karl Kratz zu verdanken. Mittlerweile wurde das Thema inklusive aller Hintergründe und Details schon von jedem zweiten SEO-Blog thematisiert, doch der breiten Masse ist es noch immer weitgehend unbekannt. Da die Formel schon als WordPress-Plugin umgesetzt und in ein SEO-Tool integriert wurde, ist aber davon auszugehen, dass sie im kommenden Jahr auch außerhalb der SEO-Szene an Bekanntheit gewinnt.

6. Predictive SEO und SEO Kalender

Der Kampf um wichtige Keywords nimmt weiter zu, weil so langsam auch der letzte Mittelständler eine Website aufsetzt und den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung Beachtung schenkt. Hinzukommen unzählige Freelancer, Agenturen und Unternehmen, die das Thema auf der Agenda haben. Wer in diesem Kontext ohne Plan für die Zukunft arbeitet, wird bei wichtigen Keywords im Zweifel schlechter ranken. Schon heute wird deshalb auf wichtige Themen wie die „Fußball-WM 2014“ oder das „iPhone 6“ optimiert.

Es lohnt, schon jetzt die wichtigsten Themen für 2013 abzustecken. (Quelle: ©iStockphoto.com/olm26250)
Wer mit einem ereignisorientierten Kalender arbeitet – zum Beispiel per WordPress-Plugin – und frühzeitig Inhalte bereitstellt, erhöht die Chancen auf ein gutes Ranking. Es lohnt sich deshalb schon jetzt, für das kommende Jahr vorzuarbeiten. Eine gute Ausgangsposition hat bislang noch keinem geschadet, vor allem nicht in einem stark umkämpften Markt.

7. Nutzerverhalten

Wenn sich Suchende für einen Treffer entscheiden, aber schon wenig später zur Ergebnisseite zurückkehren und auf einen zweiten Treffer klicken, wirft das kein gutes Licht auf die zuerst gewählte Website. Mittlerweile ist klar, dass solch „weiche“ Faktoren auch für Google relevant sind – unklar ist lediglich, in welchem Ausmaß. Rein theoretisch kann das Nutzerverhalten eine Vielzahl an Informationen preisgeben, es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Suchmaschinen-Algorithmen anbeißen. Für Suchmaschinenoptimierer dürfte das Grund genug sein, sich im kommenden Jahr näher mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Mit schlechten Inhalten langfristig gute Rankings zu erzielen, erscheint in Anbetracht dieser Rankingfaktoren unmöglich. Einhergehend mit dem Trend zum Content Marketing müssen deshalb immer mehr Unternehmen Inhalte produzieren, die sich auch inhaltlich etwas zu bieten haben. Erst dann werden neben den Suchmaschinen auch die Nutzer zufriedengestellt, was wiederum dem Ranking zugutekommt. Wer bestehende Inhalte schon jetzt optimieren möchte, sollte sich an wichtigen Kennzahlen der Webanalyse wie der Absprungrate und Verweildauer orientieren oder konkurrierende Angebote analysieren.

8. Strukturierte Daten

Das gezielte Anreichern der Suchmaschinenergebnisse über Mikroformate, Mikrodaten, RDFa und das Open Graph Protocol gewinnt an Bedeutung – sowohl auf großen als auch auf kleinen Webseiten. Während Nachrichtenportale ihre Autoren und Artikelbewertungen kennzeichnen, markieren kleine Unternehmen ihre Adressdaten entsprechend geltender Konventionen. Oberstes Ziel ist hierbei nicht, die Ergebnislisten aufzuhübschen. Es geht schlichtweg darum, die eigene Website für die Zukunft zu rüsten. Schon jetzt ist abzusehen, dass Suchmaschinen den semantischen Kontext stärker werten – ein klares Indiz für die Bedeutung strukturierter Daten.

Mit der Ankündigung des Knowledge Graph und dessen kontinuierlicher Weiterentwicklung schwenkt Google den Zaunpfahl. Wer diese Zeichen zu deuten versucht, wird nicht umhinkommen, strukturierten Daten in Zukunft eine größere Bedeutung beizumessen. Für uns ein klares Indiz, um das Thema als SEO-Trend 2013 zu listen.

9. Mobile SEO

Das die Verbreitung mobiler Endgeräte in den vergangenen Monaten drastisch zugenommen hat und dieser Trend auch im kommenden Jahr nicht abflauén wird dürfte den meisten Suchmaschinenoptimierern bekannt sein. Das es verschiedene Ansatzpunkte gibt, um die eigene Website für diesen Trend aus SEO-Sicht zu rüsten, erläutert unter anderem ein Magazinartikel der t3n 30. Neben den Erwartungen der mobilen Nutzer gilt es in diesem Kontext auch allerhand technische Details zu beachten. Eine enge Zusammenarbeit von Webdesignern, Webentwicklern und Suchmaschinenoptimierern ist deshalb nötig, um Webseiten auf die zunehmende Nutzung über Smartphones und Tablets vorzubereiten.

10. Voice Search Optimization

Mit dem oben skizzierten Trend geht die steigende Verbreitung und Nutzung von Spracherkennungstechnologien wie Siri und Google Voice einher. Vor allem Jugendliche und Jungerwachsene dürften diese Entwicklung in Zukunft vorantreiben. Ein wichtiger Teil der Aufgaben, die solche Dienste übernehmen, entsprechend dem Einsatzzweck klassischer Suchmaschinen. Und wie ihre Vorfahren beziehen auch Spracherkennungsdienste alle Informationen aus dem Internet, vor allem aus strukturierten Datenbanken wie Wikipedia, Google Places und Yelp.

Die Technologie ist noch lange nicht ausgereift, doch von einer raschen Weiterentwicklung können wir zweifelsfrei ausgehen. In Zukunft wird es deshalb immer wichtiger werden, den Unternehmensauftritt in oben genannten Datenbanken zu optimieren und den Inhalt der eigenen Website auszuzeichnen. Ob dies gleich eine neue SEO-Disziplin (“Voice Search Optimization”) auf den Plan ruft, ist fraglich. Klar ist aber, dass das Thema großes Potenzial hat, im kommenden Jahr zum SEO-Trend 2013 zu werden.

Mit einem eigenen Werbenetzwerk wird Facebook vermutlich schon bald Google Adsense Konkurrenz machen. Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dass Facebook seine Nutzer bald auch auf externen Seiten mit passender Werbung versorgt und damit Umsätze erzielt.

Ein Werbenetzwerk à la Adsense macht für Facebook Sinn

Dank Google Adsense bekommen Nutzer auf sämtlichen externen Webseiten Werbung angezeigt, die (mehr oder weniger gut) zu den eigenen Interessen und Vorlieben passt. Dieses Konzept scheint Facebook nun ebenfalls in Angriff zu nehmen. Darauf deuten verschiedene Änderungen in Facebooks Datenschutzrichtlinien hin, wie Forbes berichtet. Die neuen Regelungen sollen erlauben, die von Werbepartnern gesammelten Daten auch außerhalb des Sozialen Netzwerkes zu nutzen und die Nutzerdaten für unbegrenzte Dauer zu speichern. “Everything you do and say on Facebook can be used to serve you ads. Our policy says that we can advertise services to you off of Facebook based on data we have on Facebook.”, sagte Facebooks Datenschutz-Beauftragter gegenüber Forbes.

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Google Adsense trägt wesentlich zu Googles Umsätzen bei – nun scheint Facebook ebenfalls das Thema “Werbenetzwerk” in Angriff zu nehmen.

Ein weiteres Anzeichen sei die Tatsache, dass Facebook bereits erste Anzeigen bei Zynga ausgeliefert hat. Seit Juni sind dort statt Google Adsense Anzeigen nun Facebook Ads zu sehen. Laut Forbes könnten die Daten bald auch beim von Facebook gekauften Foto-Netzwerk Instagram genutzt werden.

Werbenetzwerk: Durchbruch für Facebooks Erlösmodell?

Aus Sicht von Facebook kann es kaum ein besseres Erlösmodell geben, zumal sich das Netzwerk mit diesem Punkt bisher schwer tat und noch keine überzeugenden Lösungen für Werbeeinnahmen gefunden hat. Die Click-Through-Rate blieb bisher enttäuschend gering. Dem gegenüber trägt Adsense laut Basic Thinking zu einem Drittel der Google-Umsätze bei. Das bisher weltweit größte Werbenetzwerk wird nun also ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen, zumal „Facebook-Anzeigen gegenüber Google Adsense den entscheidenden Vorteil haben, sich nicht auf den umgebenden Text, sondern auf die Interessen des Nutzers zu beziehen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Nutzer auch bei Facebook eingeloggt sind.“

Die Aktionäre dürften über die neue Möglichkeit, Umsätze zu erzielen, jedenfalls begeistert sein. Anders sieht es auf Seiten der Datenschützer aus. Zuletzt gab es erneut viele Anfragen als Facebook bekannt gab, das aktuell geltende Mitspracherecht seiner User massiv zu verringern.

Quelle: t3n.de

Das Ende naht. Am 21. Dezember steht der Weltuntergang vor der Tür – vorausgesetzt, man schenkt einer Interpretation des Maya-Kalenders Glauben. Die Panik, bis zum 24. Dezember nicht rechtzeitig alle Geschenke eingekauft zu haben, dürfte bei den meisten Menschen die Furcht vor dem großen Exodus zwar überwiegen. Ein paar Autohändler in Toronto wissen die Endzeitstimmung trotzdem geschickt für ihre Zwecke zu nutzen.

“Mayan Motor Mayhem!” – ” Motoren-Chaos mit den Maya” nennt die Humberview Group, ein Zusammenschluss mehrerer Händler, ihre Kampagne. Im Grunde geht es dabei erst mal um einen gewöhnlichen Rabatt auf Neuwagen der Marken Chevrolet, Buick und Cadillac. Doch die Händler setzen noch einen drauf. Ihr Versprechen an die Käufer: “Geht die Welt unter, müssen Sie den Kredit nicht abbezahlen.”

Wer kann da schon widerstehen? Trotzdem hat die Humberview Group noch ein paar weitere Argumente auf Lager, die sie per Radiowerbung unters Volk bringt. “Sicher möchten Sie sich vor dem Weltuntergang von einer Menge Leute verabschieden”, säuselt ein Sprecher, dessen Stimme von süßen Klängen unterlegt ist, “je nachdem, wo Ihre Liebsten wohnen, müssen Sie weite Strecken fahren – dazu können Sie doch bestimmt ein qualitativ hochwertiges Auto gebrauchen…”

Von Vulkanausbrüchen und Nullprozent-Finanzierungen

Ein Slogan fasst zusammen, um was sich die ganze Aufregung dreht: “Machen Sie sich auf ein paar verrückte Dinge gefasst: Seuchen, monströse Vulkanausbrüche, Asteroidenregen – aber auch auf einen 2012er Chevy Cruze mit Nullprozent-Finanzierung.”

Beim krisengeplagten Autokonzern General Motors, dessen Fahrzeuge die Humberview Group in Toronto verkauft, kennt man sich mit Untergangsszenarien aus – noch nie wurde damit aber so spielerisch umgegangen wie jetzt. Auf der Webseite mynextgm.ca zeigt ein Kalender an, wie viel Zeit noch zum Kauf eines Autos bleibt. “Geben Sie Gas”, steht darüber, “bevor buchstäblich alles vorbei ist!”

Die kanadischen Autohändler sind übrigens nicht die Einzigen, die sich vom Weltuntergang einen Kaufanreiz versprechen. Auch der Reifenhersteller Toyo nimmt die Maya-Prophezeiung als Steilvorlage. Sein Slogan: “Wir glauben, dass die Erde noch vieles aushalten wird – genau wie unsere Reifen.”

Quelle Spiegel.de

Google+ erzeugt langsam aber sicher einen immer stärkeren Sog, dem man sich bald nicht mehr entziehen kann. Egal, ob man ein Unternehmen im Internet nach vorn bringen will oder ob man sich auf Personal Branding spezialisiert hat: Google+ ist gekommen, um zu bleiben. Und Google+ ist in jedem Fall “leider geil”! Gründe? Folgen hier gleich jede Menge – von unserem Kolumnisten Björn Tantau.

Zugegeben, mit abgedroschenen Phrasen ist das so eine Sache. “Leider geil” ist eine solche abgedroschene Phrase. Gleiches gilt für “gekommen, um zu bleiben”. Google+allerdings ist ganz und gar nicht abgedroschen und auch wenn ich es in diesem Jahr auf Konferenzen schon Sätze wie “Google+ IST abgedroschen” oder “zu Google+ wurde schon ALLES gesagt” hören musste, kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Macher hier ein sehr cleveres Tool zusammengeschustert haben, das richtig raffiniert ist.

Google+ ist ein Nachzügler

Problem: Google+ hatte einen schwachen Start. Facebook und andere Social Networks waren Mitte 2011 etabliert. Als Google+ an den Start ging, wurde es belächelt. “An Facebook kommt Google+ nicht heran”, hieß es. “Google+ ist eine Geisterstadt”, sagten viele – auch etablierte Medien. Die Strategie von Google zum Start seines eigenen sozialen Netzwerks war mit Sicherheit an vielen Stellen schlecht geplant und durchgeführt, und man hätte sich einiges an Trouble ersparen können. Ich erinnere an dieser Stelle nur an die völlig überflüssige Diskussion zum Thema “Klarnamen”.

Doch kommen wir zu dem, was Google+ erstens “leider geil” und zweitens “clever” macht. Google+ ist ein soziales Netzwerk, das aber einen komplett anderen Ansatz hat, als das zum Beispiel bei Facebook der Fall ist. Rein strategisch könnte man auch Google+ unter anderem zur Erweiterung der eigenen Reichweite nutzen – wenn das nur der einzige Sinn wäre. Facebook hat primär diesen Sinn, denn es ist nicht in einen Verbund eingebunden, wie man ihn bei Google und somit auch bei Google+ hat. Kann Google+ Facebook schlagen? Keine Ahnung, wen interessiert’s? Das muss gar nicht sein, denn die Verzahnung von Google+ in immer mehr Google-Dienste macht deutlich, wohin die Reise geht.

Google+ ignorieren? Aus meiner Sicht fahrlässig. Tut man es doch, dann verpasst man diverse Chancen und nutzt zahlreiche Potenziale nicht. Hintergrund: Google ist eine Suchmaschine, die davon lebt, dass die Nutzer mit ihr in vielen Fällen sehr zufrieden sind. Wenn die Suchergebnisse eine bestimmte Qualität aufweisen, dann nutzen die User Google auch weiter. Und um diese Qualität aufrechtzuerhalten, tut Google einiges. Unter anderem Google+ betreiben. Der Vorteil für alle, die mitmachen: Man kann sich schon jetzt positionieren und dafür sorgen, dass man in Zukunft eben nicht auf einen schnell fahrenden Zug aufspringen muss.

Mit Google+ will Google nicht nur ein eigenes sozialen Netzwerk etablieren. Die Zahl von mittlerweile schon 100 Millionen aktiven Nutzerinnen und Nutzern zeigt ganz nebenbei, dass das Konzept durchaus aufgeht. Und auch wenn das nicht so viele User sind wie bei Facebook - für das eigentliche Ziel von Google, soziale Daten zu bekommen, sind es schon jetzt mehr als genug. Rein statistisch gesehen kann man bei einer so großen Menge an Personen schon ablesen, wofür sich die Masse generell interessiert. Es gibt immer wieder Ausreißer nach oben und nach unten. Der Mittelwert wird sich anpassen. Dieses Prinzip wird auch das “Gesetz der großen Zahlen” genannt. Kurz im Zusammenhang mit Google+ erläutert: Egal wie groß die individuellen Unterschiede aller Google+ Nutzerinnen und Nutzer sind, in der Masse werden sind letztendlich alle ziemlich gleich. Und genau dieses Prinzip versetzt Google in die Lage, aus seinem Netzwerk Durchschnittswerte zu ziehen, die bei der Verfeinerungen der Suchergebnisse einfließen können.

Auf der anderen Seite wird das gleiche Prinzip verwendet, um eben nicht auf Masse zu gehen, sondern eingeloggten Nutzern auf Basis der Verknüpfung mit Freunden und Brands innerhalb von Google+ individuellere Ergebnisse zu zeigen, die sich theoretisch ständig ändern können. Für Google auf jeden Fall ein Vorteil, für Branchen wie zum Beispiel die Suchmaschinenoptimierer eine neue Herausforderung. Um darauf zu reagieren, muss man Google+ in sein Blickfeld rücken und kann es nicht mehr igonieren. Der Content wird noch wichtiger und viel bedeutender: Auch der Urheber des Contents bekommt einen neuen Stellenwert. Google will nicht mehr nur wissen, welches der beste Content ist. Google will wissen, wer der beste Autor ist. Und dieses Vorhaben bringt alles auf eine ganz neue Ebene.

Reputation wird Internetwährung Nummer 1

Bleiben wir also bei Inhalten, die von einzelnen Autoren verfasst werden. Dafür hat Google bereits den AuthorRank eingeführt. Noch mag er das Ranking nicht beeinflussen. Das wird sich aber ändern, weil es logisch und sinnvoll ist. Es verhält sich ein bisschen wie mit einem Buchautor. Wer für gute Inhalte bekannt ist, gilt vielen Menschen als vertrauenswürdiger. Vertrauenswürdiger im Sinne dessen, als dass eine solche Person auch künftig aller Voraussicht nach gute Inhalte produzieren wird, weil er das auch schon in der Vergangenheit getan hat. Google will also weg von der Bewertungsgrundlage “Backlink”. Nachvollziehbar, schließlich ist ein Backlink relativ leicht zu manipulieren. Ein menschliches Profil zu manipulieren ist nicht unmöglich, aber deutlich schwieriger. Und der AuthorRank ist untrennbar mit dem AuthorTag verbunden. Im Klartext: Nur wer ein Google+ Profil hat und Google eindeutig sagt, dass dieser und jener Content (über die Verifizierung von Quelle und Ziel in einem Google+ Profil) von ihm (oder ihr) ist, der (oder die) hat die Chance, den eigenen AuthorRank in die Höhe zu treiben.

Doch damit nicht genug. Würde der AuthorRank sich nur über ein vorhandenes Google+ Profil definieren, dann hätte Google es auch sein lassen können. Weil aber diverse andere Faktoren höchstwahrscheinlich in den AuthorRank einfließen, wird es immer sportlicher, hier ohne Google+ erfolgreich zu punkten. So ist davon auszugehen, dass solche Dinge wie Anzahl der Kreise, in denen sich ein Autor bei Google+ befindet, für den AuthorRank maßgeblich sind. Gleiches gilt für die Menge der Interaktionen bei Google+, die ein Autor auf seinen Content bekommt (und auch auf Websites durch den +1 Button).

Wie oft veröffentlicht ein Autor Inhalte bei Google+ und wie sehr interagiert er selbst? Wird er erwähnt, auf welchen Websites ist er Publisher? Schreibt er nur selten oder häufig? Welche Themen bedient er und wie viele Menschen lesen das? Letztendlich haben all diese potenziellen Metriken nur einen Sinn: Google will wissen, wer die Influencer im Internet sind. Welche Personen beeinflussen andere und mit welchen Themen tun sie das? Und weil man eben all diese Benefits für sich als Autor nicht nutzen kann, wenn man kein Google+ Profil hat, ist das schon verdammt clever. Wer nicht zurückbleiben will, der beißt in den sauren Apfel (sofern er oder sie Google+ nicht mag) und freundet sich mit dem sozialen Netzwerk aus dem Hause Google an. So oder so entsteht ein Sog, der dazu führt, dass es immer mehr Nutzerinnen und Nutzer bei Google+ geben wird.

Google+ erzeugt Sog und Druck gleichermaßen

Ähnlich wird sich die Geschichte für Unternehmen entwickeln. Heute wird noch oft gesagt: “Wir haben eine Facebook Page mit vielen Fans, das reicht uns. Wir brauchen keine Google+ Unternehmensseite.” Kann man so sehen, sollte man aber nicht. Grund: Mit einer Google+ Page muss man nicht zwingend versuchen, neben Facebook eine hohe Reichweite aufzubauen. Zwar gibt es Leute, die durchaus auch schon heute nicht mehr bei Facebook, sondern nur bei Google+ aktiv sind. Das ist aber (noch) eine Minderheit. Viel wichtiger ist eine Google+ Page für Unternehmen, weil sie verknüpft, verizifiert und überprüft werden kann. Das bedeutet, dass man mit einer solchen Präsenz auf Google+ ähnlich wie mit einem persönlichen Profil dafür sorgen kann, dass Inhalte, die man selbst veröffentlicht, einen höheren Stellenwert bei Google bekommen – je nachdem, wie oft Inhalte erscheinen, wie hochwertig sie sind und in welchem Maße von anderen auf sie reagiert wird.

Eines sollte wohl klar sein: Wenn ein Unternehmen bei Google+ eine hochwertige Page hat, die viele gute Inhalte produziert, von vielen eingekreist wurde und jede Menge soziale Interaktionen wie +1, Kommentare oder Shares bekommt, dann kann das nicht nachteilig sein. Ganz nebenbei wird so tatsächlich auch noch zusätzliche Reichweite generiert, aber durch die Verknüpfung mit der eigentlichen Website erhält diese eine ganz andere Bedeutung. Ähnlich wie beim AuthorRank für persönliche Profile steigt die Firmenwebsite im Ansehen von Google, weil sie eben gute Inhalte produziert und sich mit Google+ verbunden hat.

Schreibt nun ein guter Autor mit hohem AuthorRank auf einer angesehenen Website, die ein mächtiges Google+ Unternehmensprofil hat, dann kann man meiner Ansicht nach auf jeden Fall davon ausgehen, dass sich das früher oder später sehr positiv auf die Rankings auswirkt. Alles andere wäre unlogisch und außerdem ist es in der realen Welt nun mal eben ganz genau so. In der Regel genießen für ihre gute Qualität bekannte Autoren eine höhere Reputation. Beispiel dafür in der echten Welt ist unter anderem Frank Schätzing. Der Mann ist angesehen, weil er gute Bücher geschrieben hat.

Im Internet gibt es ebenfalls Beispiele, die die digitale Variante in den Fokus stellen. Nehmen wir Rand Fishkin. Als Gründer und Inhaber von seoMOZ ist sein Name so gut wie allen Personen auf diesem Planeten, die sich auch nur ansatzweise seriös mit dem Thema SEO befasst haben, ein Begriff. Seine Reputation ist hoch, seinem Urteil wird vertraut. Völlig klar, dass auch Google das als “Suchergebnisaufbereitungsmaschine” in irgendeiner Form honorieren muss.

Google+ wird für Aufsehen sorgen

Warum ist Google+ also so verdammt clever? Es zwingt uns, das Internet endgültig als digitales Abbild des ganz normalen Lebens in der realen Welt anzuerkennen, ob man das nun will oder nicht. Natürlich wird das nicht über Nacht passieren, aber hey… seien wir mal ehrlich. Welche Entwicklungen gehen schon wirklich richtig schnell? Es dauert ein paar Jahre, bis sich neue Mechanismen und Denkweise etabliert haben. Je mehr Leute aber verstehen, wohin Google mit Google+ will, desto mehr Menschen werden es auch nutzen. Von Firmen ganz zu schweigen.

Die Sogwirkungen, die ich weiter oben beschrieben habe, werden in den kommenden Monaten und Jahren dafür sorgen, dass Google+ größer und größer wird. Mächtiger und einflussreicher natürlich auch. Solange man immer noch “den Stecker ziehen” und sich somit auch als Onliner all dem entziehen kann, sehe ich keine gravierdenden Gefahren. Datenschützer vermutlich schon – das ist aber wahrlich eine andere, sehr nervenaufreibende Geschichte. Und wer immer sich über “Datenkraken” wie Google oder Facebook beklagt, für den hab ich einen Rat: Niemand muss online sein, das machen wir alle freiwillig. Wer also über sich nichts preisgeben will, der sollte Zeitung lesen und nicht online sein. Kein Google+, kein Facebook, keine Email. Dann aber auch keine Kinokarten oder Flugtickets online bestellen, bitte. Ansonsten wird’s nämlich schnell heuchlerisch und “leider ungeil”…

Quelle : t3n.de

Was ist effektiver, Black Hat oder White Hat SEO? Die Frage wird oft diskutiert, kann aber in dieser Form nicht eindeutig beantwortet werden. Es geht nämlich nicht darum zu fragen, welcher dieser Wege effektiver oder besser ist.

Ich möchte hiermit zeigen, das beide Wege effektiv sein können und es im Prinzip um die Frage geht, welchen Weg ich gehen möchte und was ich eigentlich vorhabe…

Black Hat und White Hat SEO sind völlig unterschiedliche Herangehensweisen. Eine diesbezügliche Entscheidung hat viel damit zu tun, welche Inhalte Du eigentlich anbietest. Black Hat SEO auf einer ansonsten sehr sauberen, womöglich noch mit viel Herzblut gemachten Seite anzuwenden, führt ebenso wenig zum Ziel wie zu versuchen, mit White Hat SEO eine völlig sinnfreie Spamseite zu pushen.

Black Hat SEO

Als Black Hat wird pauschal alles bezeichnet was in Bezug auf die Google Webmaster Richtlinien verboten ist. Cloaking, Spamming, Keywordstuffing und andere Tricks werden von Google nicht gerne gesehen und in der Regel auch abgestraft. In den Black Hat vs. White Hat Diskussionen sind die oft folgenschweren Abstrafungen der Suchmaschinenbetreiber der grösste Minus-Punkt des Black Hat Weges, wobei meiner Meinung nach genau dieser Punkt oft nicht richtig verstanden wird. Es geht wie schon gesagt eben nicht darum, eine ansonsten qualitativ hochwertige Seite im Nachhinein mit Black Hat Methoden zu bearbeiten. In so einem Fall wäre die Sorge vor einer Abstrafung natürlich schon gerechtfertigt.

Die meisten Black Hat SEOs rechnen bereits im Vorfeld damit, dass ihre Seite nicht lange im Googleindex überleben wird und bauen, wenn Google z.B.  fünf Seiten pro Woche wieder aus dem Index nimmt, einfach gleich 10 Seiten. Black Hat Methoden erzeugen schnelle Ergebnisse, die aber eben auch schnell wieder verschwinden. Es geht darum, schnelles Geld zu verdienen und mit diesen Umständen zu rechnen bzw. zu spielen.

White Hat SEO

Unter White Hat SEO verstehe ich alles was den Google Webmaster Richtlinien entspricht und was ich bedenkenlos einem Mitarbeiter von Google zeigen könnte. White Hat SEO bedeutet eine solide Onpage-Optimierung, die es einer Suchmaschine einfach macht meine Inhalte zu finden. Die Inhalte meiner Homepage sollten so gut sein, dass sie mit ein wenig Promotion natürliche Links anziehen. White Hat SEO ist der geeignete Weg  für hochwertige Webseiten, die auch noch in einigen Jahren bei Google zu finden sein sollen.

Für ein derartiges Vorhaben braucht es eine Seite die für den User wirklich interessant oder hilfreich ist, denn anders können keine natürlichen Links generiert werden. Social Media Optimization und damit verbundene gute Inhalte sind für mich die einzige Möglichkeit, zu 100% auf dem White Hat Weg zu bleiben, denn hierbei geht es im Wesentlichen darum freiwillig gesetzte Links zu erzeugen. Die Besten SMO-Kampangien sind fast nie als solche zu erkennen, sehen völlig natürlich aus und können somit niemals als direkte Manipulation der Suchergebnisse erkannt werden.

Schmaler Grat

Da heutzutage das Kaufen von Links von Google bestraft und somit als Black Hat SEO angesehen werden kann, bleiben dem SEO nicht mehr viele Wege an seine Links zu kommen. Jeder unnatürliche Linkaufbau wird von Google kritisch beäugt, was es nicht einfach macht,  beim Optimieren von Webseiten eine gänzlich weiße Weste zu behalten. Aus diesem Grund würde ich die meisten SEOs im sogenannten Grey Hat Bereich ansiedeln, was bedeutet die Grenze zum Black Hat nicht zu überschreiten, aber schon so nah dran zu sein, dass man nicht wirklich von purem White Hat sprechen kann.

Ich selbst bin, insbesondere dann wenn es um Kunden geht, ein Anhänger von White Hat Techniken und versuche immer auf gute Inhalte und natürliches Linkwachstum zu setzen. Sobald Konkurrenz auf den Plan tritt, muss aber nicht selten nachgeholfen werden. Wenn man es ganz genau nimmt, ist jeder künstlich, mit der Intention das Ranking zu verbessern gesetzte Link eigentlich kein White Hat mehr und ein reiner White Hat SEO dürfte außer einer soliden Onpage-Optimierung eigentlich nichts mehr machen. Per Definition bewegt sich also die ganze SEO-Branche im Grey Hat oder womöglich noch düsteren Bereichen.

Am Ende kommt es wie in der Einleitung bereits erwähnt immer auf das zu optimierende Projekt an. Black Hat SEO ist nicht besser oder schlechter, es ist eine in einigen Bereichen funktionierende Möglichkeit, relativ einfach Geld zu verdienen. Hast Du mehr mit deinem Projekt vor, ist der White Hat Ansatz der bessere Weg, zumal jede Black Hat Methode irgendwann veraltet und erkannt wird. Black Hat SEO bedeutet immer am Ball zu bleiben, seine Techniken zu verbessern, dazu zu lernen und immer wieder neue Seiten aufzubauen.

Mittlerweile milliardenschwere Suchmaschinenbetreiber müssen damit leben, dass ihre System immer auch ausgenutzt werden. Black SEOs zeigen nicht selten Schwachstellen auf und tragen indirekt dazu bei, Suchmaschinen zu verbessern. Als erfolgreicher SEO sollte man sich meiner Meinung nach mit allen Spielarten seiner Arbeit auskennen, alleine schon um zu wissen, wo die Grenzen des Erlaubten sind. Jeder SEO sollte wissen, was er mit einem Projekt für Ziele verfolgt und danach entsprechende Methoden auswählen. Ein besser oder schlechter gibt es pauschal nicht, SEO hängt immer von der Situation und den Zielen ab. Die Situation zu erkennen und danach das Ziel im größtmöglichen Einklang mit den Richtlinien der Suchmaschinen zu erreichen ist der Job eines guten SEOs.

Quelle: seo-united.de

 

Platzt in Zukunft der Kreditantrag für das neue Eigenheim, weil man auf Facebook die falschen Freunde hat? Die Meldung der Schufa, in Zukunft eventuell die Daten aus sozialen Netzwerken auswerten zu wollen, löste am Donnerstag bei Nutzern, Datenschützern und Politikern eine Welle der Empörung aus. Als Reaktion auf die massive Kritik wurde das Projekt nun gestoppt, der Plan wirft aber grundsätzliche Fragen auf: Was könnten die Schufa und ähnliche Auskunfteien tatsächlich via Facebook erfahren? Und wie kann man sich davor schützen?

Die Schufa wollte in einem Forschungsprojekt vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) prüfen lassen, ob und wie Informationen aus Facebook und dem Internet insgesamt zur Berechnung der Kreditwürdigkeit genutzt werden könnten. Aus Sicht der Schufa ist das sinnvoll: Sie sammelt öffentlich verfügbare Daten, und das Internet bietet eine Vielzahl an Informationen über Menschen, ihre Lebensumstände und das soziale Umfeld. Diese Informationen sind oft frei zugänglich und wurden in der Regel von den Nutzern selbst online gestellt.

Schufa sehr an Facebook-Daten interessiert

Die Daten der Facebook-Nutzer sind für Unternehmen wie die Schufa äußerst interessant. Denn nirgendwo sonst im Internet geben Nutzer freiwillig so viele Informationen über sich preis. Sie erzählen, was sie gerade tun und hinterlegen persönliche Daten und Vorlieben in ihrem Profil. Sie verraten ihren aktuellen Aufenthaltsort und zeigen, mit wem sie befreundet sind. Und wer seine Daten nicht über die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook schützt, der macht sich öffentlich durchschaubar.

Datenzuordnung auf Facebook schwierig

Schon jetzt gibt es Unternehmen, die mit Hilfe spezieller Analyse-Software solche frei verfügbaren Daten massenhaft erfassen, beispielsweise Direktversicherer. Neben Alter und Wohnort interessieren sie sich beispielsweise für Einkaufsgewohnheiten oder das Freizeitverhalten. Facebook hat allerdings den Einsatz von automatisierten Tools in seinen Nutzungsbestimmungen untersagt. Außerdem dürfte es oft unklar sein, welcher realen Person die Facebook-Daten zuzuordnen sind, da viele Nutzer unter Pseudonymen auftreten. Facebook prüft auch nicht, ob die Angaben einer Person stimmen. So könnte ein falsches Geburtsdatum oder ein falscher Wohnort nicht ohne Gegenabgleich mit anderen Datenquellen erkannt werden.

Auch nicht-öffentliche Quellen sollten genutzt werden

Der Norddeutsche Rundfunk, dem die Projektvorschläge des HPI vorliegen, warnte, dass die Pläne weit über die Facebook-Nutzung hinausgingen. Neben Twitter, Xing, LinkedIn, Google Street View, Personensuchmaschinen oder Mitarbeiterverzeichnissen von Unternehmen sollte auch die Nutzung nicht öffentlicher Quellen aus dem sogenannten Dark Web geprüft werden. Als Dark Web bezeichnet man jene Datenbanken und Quellen, die sich der Erfassung durch Suchmaschinen entziehen und die nicht frei zugänglich sind.

Datenschutz beginnt beim Nutzer

Auf Facebook hat es jeder Nutzer selbst in der Hand, welche Informationen er über sich preisgibt. Mit unserer Anleitung schützen Sie das eigene Facebook-Profil und Ihre Daten vor unbefugten Einblicken. Außerdem sollten Sie überlegen, welche Informationen für die sinnvolle Nutzung von Facebook wirklich nötig sind und welche Sie am besten gar nicht eintragen.

Quelle: computer.t-online.de

Die Aufmerksamkeit und das Interesse von Besuchern zu wecken, gehört zu den vorrangigen Zielen eines Auftritts im World Wide Web – denn es gilt, sich aus der Masse an Websites hervorzuheben. Eine Landing-Page ist eine Seite, die Anwender als erstes sehen und somit meist die Seite, die am nähesten am Geld gebaut ist. Deshalb lohnen sich Optimierungen an dieser Stelle besonders. Dieser Artikel soll helfen, neue Landing-Pages zu planen und vorhandene zu optimieren.

Wir helfen ihnen gerne dabei hier Klicken für Informationen rund um das Thema Landingpage

Quelle : t3n.de

Google plant offenbar Bestrafungen für Webseiten, die es mit SEO übertreiben. Das deutete zumindest Matt Cutts, der Leiter von Googles Webspam-Team, auf der SXSW-Konferenz an. Der entsprechend geänderte Suchalgorithmus könnte schon in den nächsten Wochen eingesetzt werden.

SEO: Penalties für Überoptimierung

Für Webmaster, die ihre Websites mit einer übergroßen Portion SEO im Ranking nach oben spülen wollen, könnte schon bald ein heftiger Gegenwind wehen. Wie in einer Transkription eines Vortrags von Matt Cutts auf Search Engine Land nachzulesen ist,arbeitet Google derzeit an einem Penalty für zu viel SEO. Wer beispielsweise eine zu hohe Zahl an Keywörtern auf eine Website platziert oder überdurchschnittlich viele Links mit anderen Seiten austauscht, könnte bei Aktivierung des neuen Suchalgorithmus in die Niederrungen der Suchergebnisse abrutschen. Dafür sollen dann gute Inhalte wieder weiter nach oben kommen, auch wenn sie weniger suchmaschinenoptimiert sind.

Erst in der letzten Woche hatten wir darüber berichtet, dass Google die Suche intelligenter machen möchte. Statt in den Suchergebnissen nur Links anzuzeigen, sollen Suchanfragen in Zukunft auch mit direkten Fakten beantwortet werden.

Zusammen mit der geplanten Bestrafung für überoptimierte Websites wäre das ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass Google das eigene Kerngeschäft sehr ernst nimmt und nach dem Start von Google+ nun auch wieder vermehrt in den Fokus rücken möchte.

Quelle : t3n.de